FordNucleon

Der Ford Nucleon war eine Design-Studie von Jim Powers, die nie gebaut worden ist, aber heute noch im Henry Ford Museum in Detroit als Modell in 3/8-Größe zu sehen ist. Ein Bericht aus der Sammlung des Henry Ford Museums beschreibt die Geschichte und ein Bild wie man sich die Beladung des Reaktors vorgestellt hat. Die Idee wurde zwischen 1958 und 61 mehrfach in Zeitungsanzeigen gezeigt und ein Modell stand in der Empfangshalle des “Styling Centers”.

Man hatte hier die Hoffnung, dass die Größe und die Abschirmung eines Kernreaktors eines Tages deutlich reduziert werden könnte - Gedanken über das Reaktor- design machte man sich bei Ford nicht.

Im Heft April 1951 der Zeitschrift “Motor Trend” war ein erster Artikel über “Tomorrow’s Atom Powered Car”, noch bevor 1955 das weltweit erste atomgetriebene U-Boot seinen Dienst aufnahm.

Ideen über nuklear angetriebene Automobile gab es danach noch viele. Auch heute noch begeistert die Idee einige, wie Charles Stevens - siehe Foto auf der Startseite, der mit der Idee eines Reaktors, der nur 8 Gramm Thorium benötigt, um damit 100 Jahre ohne aufzutanken zu fahren, es in einige Presseartikel schaffte. Natürlich muss die Sicherheit bei einem möglichen Unfall sowie die Strahlenbelastung der Passagiere über die Machbarkeit entscheiden.

Wir verfolgen die Idee eines nuklear angetriebenen Wärmequelle, die einen Stirlingmotor antreibt, um das Auto zu bewegen. Diese Wärmequelle sollte aus Sicherheitsgründen gar keine beweglichen Teile besitzen, was bedeutet, dass der Kernreaktor niemals abgeschaltet wird, sondern immer in Betrieb bleibt.

Steht das Auto also in der Garage, würde der Motor einfach weiterlaufen und das Haus des Autobesitzers mit Strom versorgen. Der Kernreaktor wäre extrem klein, weil die Hitze aus der Kernspaltung direkt genutzt wird. Diese Kompaktheit wäre auch ein Sicherheitsplus.

 

Innovative Kernreaktorkonzepte

”Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil”              (Albert Einstein)

Automobile